Thema: Jungstörche auf Nahrungssuche
Jahreszeit: August und September

Nach einigen regnerischen Tagen im August war endlich wieder schönes Wetter. Die Jungstörche folgen den Eltern in das Jagdrevier unmittelbar in der Nähe zum Horst. Dort lernen sie schnell wie Beute zu finden ist, jedoch scheitern die ersten Jagdversuche. Anfangs werden die Jungstörche noch am Horst von den Eltern gefüttert. Nach einiger Übung beherrschen die Jungstörche zunehmend die Beutejagd und werden immer selbständiger. Das sich auf der Wiese Kühe aufhielten schien den Störchen nichts aus zu machen. Erst als ein Kalb auf die Störche zukam, flogen die Jungstörche ein paar Meter weiter.

Ich konnte gut beobachten, wie eine Storchenfamilie bei der Jagd war. Kurz nach einem Regenschauer erbeutete der erst vor wenigen Tagen Flügge gewordene Jungstorch einen kleinen Frosch. Einfach schien es nicht zu sein, denn kurz nachdem er den Frosch zwischen den Schnabelspitzen hatte, konnte die zappelnde Beute, bei dem Versuch diese zu verschlingen flüchten.

Der junge Storch verfolge seine Beute und konnte diese noch einmal fangen. Er schüttelte den Frosch, von da an bewegte sich dieser nicht mehr. Ich hatte den Eindruck, dass der Jungstorch stolz war, etwas gefangen zu haben und zeigte den anderen Familienmitgliedern seine Beute. Nachdem die Eltern und die beiden Geschwister dies gesehen hatten, wurde der Frosch verschlungen. Der junge Jäger wurde schnell sicherer und erbeutete genügend Nahrhaftes.



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Fotos/Text © Axel Horn
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